Am 13. März 2008 war es soweit: die Baugenehmigung des Landkreises Weilburg lag vor. Damit konnte mit dem Bau der Schutzmantelkapelle begonnen und Willi Schüßlers Lebenstraum verwirklicht werden. Die Firma Albert Weil AG aus Limburg erhielt den Bauauftrag als Generalunternehmer.  Für die sieben Wandelemente, die als Betonfertigteile hergestellt und montiert wurden, wurde die Firma Hering Bau GmbH & Co. KG aus Burbach als Nebenunternehmer gewählt. Die goldene Krone der Kapelle stellte die Edelstahl- und Metallbau GmbH  Markus Plotz her.

 Marita Decker, Willi Schüßler und Jan Pannekoek

Marita Decker, Willi Schüßler und Jan Pannekoek


Die Planung der Kapelle erfolgte im Unternehmen Schüßler-Plan. Marita Decker und Jan Pannekoek führten die Planung durch. Die Planungsgrundsätze, wie zum Beispiel die punktuelle Ausrichtung der Kapelle, die Widerspiegelung der Grundphilosophie der Kapelle in ihrem Äußeren sowie eine ständige Zugänglichkeit, standen bei allen Überlegungen im Mittelpunkt.  Für die Entwürfe wurden die Oper von Sydney, aber auch die Bruderus-Klaus-Kapelle in der Eifel hinzugezogen. Das Ergebnis war der finale Entwurf der Kapelle. Als Schutzmantelkapelle soll sie den schutzsuchenden Menschen durch ihre äußere Erscheinung anziehen und ihm im Inneren das Gefühl von Geborgenheit und Ruhe vermitteln.